Verloren ins Weltall... diese Nachgeburten, ab 2003, haben keine zeitliche Begrenzung.
Sozusagen nachgeboren... ich verwende für diese Arbeit ausschliesslich Acrylfarb- und Farbstiftabfälle, recycle sie zu Plastiken...

"Christian Lippuner nennt sie Nachgeburten (medizinisch: Plazenta). Die vielschichtigen, skulpturalen Farbelemente vereinen Abstraktion, plastizitätartige Objekte in collagierten Formen zu kompositorisch neuen, archaisch wirkenden Werkaussagen. Diese Arbeiten spiegeln das Kontemporäre mit seinen Licht- und Schattenseiten in seiner Vielseitigkeit wieder, was den Künstler Christian Lippuner schon immer beschäftigt hat. Hierbei fließen bearbeitete Zufallsfarbreste und Bildkonstruktion zusammen und bilden das Substrat aus dem diese spannenden Nachgeburten entstehen. Wenn man die ursprünglichen Farbreste und ihre Nachbereitung nachvollzieht, kann man die Bezeichnung „Nachgeburt“, die Christian Lippuner für diesen Werkzyklus gewählt hat verstehen. Diese Nachgeburten werden immer wieder sozusagen nachgeboren".

© 2003, Fritz Reutemann, Autor, Initiator des Literaturwettbewerbs "Irseer Pegasus" in Zusammenarbeit mit der Schwabenakademie Irsee, Deutschland