"Im Glauben an Freiräume".Künstlerische Visualisierung zivilisatorischer Organisationsformen geht hier mit expliziter Kritik an den Praktiken der Raum- beziehungsweise Städteplanung einher. Wie verhängnisvoll die Problematiken beliebiger Überbauung und unkontrollierter Streuung der Siedlungsflächen auch ausfallen mögen, hinterfragendes Schauen impliziert immer auch letzte Zuversichten: Verbautes ruft wiederkehrend nach gebotenen Anpassungs-strategien, Zugemauertes nach relevanter Sinnfälligkeit.
Sobald Versteinerung durch gelebte kommune und private Freiräume ersetzt wird, darf sich die Gesellschaft neue Spielräume des Handelns und Denkens ausbedingen. (jstb)